AG 05 der DGK

Mitteldeutscher Echokardiographie-Kongress

der DGK 2020 | Leipziger KUBUS | 18.–20. Juni 2020

Programmthemen 2020

Thema des praktischen Anwenderkurses

Herausforderungen an Bildeinstellungen in der transthorakalen und transösophagealen Echokardiographie - wann und unter welchen Voraussetzungen kann/darf man nur bzw. richtig messen?

Vorläufige Sitzungsthemen

1.     Automatische Analysen in der Echokardiographie – wo sind die entscheidenden Konturlinien zu ziehen?

2.     Die 2. „Gerhard-Hoghenkerke"-Ehren-Lecture

3.     Die Debatte: „Echokardiographische klinische Studien" im Fokus

4.     Die spezielle Analyse der Morphologie und Funktion des rechten Ventikels in der Echokardiographie

5.     Echokardiographie und kardiale Kernspintomographie bei Raumforderungen bzw. Tumoren: Vergleich der bildgebenden Modalitäten

6.     Die Quantifizierung der Mitralklappeninsuffizienz in der Echokardiographie – ein immer noch ungelöstes Problem

7.     Die transösophageale Echokardiographie im Wandel von der Zweidimensionalität zur Multidimensionalität:

Sollte man überhaupt noch mit 2D-TEE-Sonden arbeiten?

Das war unser Programm 2019    Zum detaillierten Programm        Download detailliertes Programm als PDF

 

Donnerstag, 13. Juni 2019

 

Praktischer Anwenderkurs: Vermeidung von Fehlmessungen in der transthorakalen Echokardiographie Saal 1AB

 

09.00 – 9.10 Begrüßung und Einführung in die Thematik: Andreas Hagendorff (Leipzig)

Sitzung 1: Die Genauigkeit echokardiographischer Messungen – inwieweit sollte man den Begriff Messungen in der Echokardiographie durch „in sich schlüssige“ Abschätzungen ersetzen? Do. 13.6.

Vorsitz: Andreas Hagendorff (Leipzig)

 

09.10 – 09.50 Andreas Hagendorff (Leipzig)

„Der Fluch der Konsequenz aus der Kontinuitätsgleichung“: Wie misst man korrekt den Durchmesser, die Fläche des linksventrikulären Ausflusstraktes? – wie positioniert man korrekt die Zielzelle für den pw-Doppler im LVOT? – wie kontrolliert man die Vmax- und Vmean-Ableitug der transvalvulären Geschwindigkeiten im cw-Doppler? – wann sind die Ergebnisse der Kontinuitätsgleichung anzuzweifeln? – wie erfolgt eine transparente Dokumentation?

 

09.50 – 10.00 Live Demonstration (GE Healthcare GmbH)

10.00 – 10.10 Diskussion

 

10.10 – 10.40 Roland Brandt (Bad Nauheim)

„Der berechtigte Vorwurf fehlender Genauigkeit in der Echokardiographie – allerdings nur bei fehlender Dokumentation von totalem und effektivem Schlagvolumen des linken Ventrikels“: Reicht eine LFEV-Bestimmung aus, wenn sowohl enddiastolisches als auch endsystolisches Volumen falsch bestimmt werden? – Kann man automatischen Kontur-Erkennungs-Analysen trauen? – Sollten Schlagvolumen-Bestimmungen planimetrisch oder Doppler-echokardiographisch durchgeführt werden?  – Welche Optimierungsmöglichkeiten zur Bestimmung der Schlagvolumina gibt es und wann sollten diese genutzt werden? – Wie kann man sich bei LVEF-Bestimmungen selber kontrollieren? – Welche Rolle spielt in Zukunft künstliche Intelligenz?

 

10.40 – 10.50 Live Demonstration (Philips GmbH)

10.50 – 11.00 Diskussion

 

11.00 – 11.30 Andreas Helfen (Lünen)

„Das Problem der Genauigkeit bei der Bestimmung von Verhältnissen am Beispiel von E/E`und VTIMV/VTILVOT“: Die Bedeutung der Positionen der Zielzellen und die notwendige Transparenz dieser Positionierungen in der Dokumentation – die Anwendbarkeit der Rationes: Wann ist eine Beurteilung mit diesen Parametern nicht zulässig? – Alternative Lösungen bei offensichtlichen Fehlmessungen dieser Parameter aufgrund von pathophysiologischen Konstellationen – Hilft VTIMV/VTILVOT bei der Entscheidung für bestimmte Devices (MitraClip, Carillon etc.)?

 

11.30 – 11.40 Live Demonstration (Hitachi Medical Systems GmbH)

11.40 – 11.50 Diskussion

11.50 – 12.30 Kaffeepause in der Industrie-Ausstellung

12.30 – 13.30 Praktischer Kursteil in Hands-on-Tutorials

13.30 – 14.30 Mittagspause in der Industrie-Ausstellung

Sitzung 2: Qualitative – semiquantitative – quantitative Beurteilungen von Ventrikel-  und Klappenfunktion: Warum sollte in Zukunft die "in sich schlüssige" quantitative Analyse in der Echokardiographie durchgeführt werden? Do. 13.6.

Vorsitz: Andreas Hagendorff (Leipzig)

 

14.30  –  15.00 Fabian Knebel (Berlin)

„Das Dilemma der 2D-PISA-Methode“: Bei welchen Konstellationen darf man überhaupt mit der 2D-PISA-Methode arbeiten? Zu welchem Zeitpunkt des Herzzyklus soll man messen? – Wie erkennt man die korrekte Anlotung der Vena contracta in der longitudinalen Ebene der Regurgitationsöffnung? – Welche praktischen Tricks bei Arbeiten mit der PISA-Methode gibt es? – Ist zu erwarten, dass 3D-PISA besser ist als 2D-PISA? – Was bedeutet eigentlich dynamische Mitralklappeninsuffizienz?

 

15.00 –  15.10 Live Demonstration (Canon Medical Systems GmbH)

15.10 –  15.20 Diskussion

 

15.20 –  15.50 Dariush Haghi (Ludwigshafen)

„Der Missbrauch semiquantitativer Parameter in der Beurteilung von Herzklappenfehlern“: Grundlage zur Beurteilung von Klappenfehlern durch semiquantitative Abschätzungen – Wann können diese Abschätzungen korrekt sein? – Wann sind sie definitiv falsch? – Was sind die häufigsten Ursachen von Fehleinschätzungen von Klappenerkrankungen (PHT bei der AI, ΔPmax bei Stenosen, Vena contracta bei MI und AI, 2D-PISA bei MI und AI, etc.)? – Hilft die Jet-Morphologie bei der Entscheidung für bestimmte Devices (MitraClip, Carillon, etc.)? –  Wie kann man die vorliegenden Probleme lösen? – Müssen wir grundsätzlich einen quantitativen Ansatz bei der Analyse von Klappenerkrankungen in der Echokardiographie fordern?

 

15.50 –  16.00 Live Demonstration (Siemens Healthcare GmbH)

16.00 –  16.10 Diskussion

16.10 – 16.50 Kaffeepause in der Industrie-Ausstellung

16.50 – 17.50 Praktischer Kursteil in Hands-on-Tutorials

17.50 – 18.00 Zusammenfassung und Verabschiedung: Andreas Hagendorff (Leipzig)

 

Freitag, 14. Juni 2019

 

Praktische Seminare: Spezielle Themen der transthorakalen Echokardiographie alle parallel

 

8.00 – 10.00  Andreas Hagendorff (Leipzig)

Praktisches Seminar A, Saal 1B : Moderne Aspekte des Deformations-Imaging (GE Healthcare GmbH) Fr. 14.6.

Longitudinaler Strain und Work Load Index – welche neuen Aspekte bietet dieser neue Parameter? – Layer Strain Analysen – welche Deformationskomponenten bieten zusätzliche diagnostische Hinweise? – Rotationsparameter – wann sind diese Parameter unter Anwendung welcher Methoden hilfreich?

8.00 – 10.00  Fabian Knebel (Berlin)

Praktisches Seminar B, Saal 2A : Klinische Relevanz der transthorakalen 3D-Echokardiographie (Canon Medical Systems GmbH) Fr. 14.6.

Anwendungsbereiche der transthorakalen 3D-Echokardiographie – Akquisition im Real-Time oder Near-Real-Time Verfahren – Bildoptimierung im Hinblick auf räumliche und zeitliche Auflösungen – Standardisierungsvorteile durch bi- und triplane Echokardiographie bzw. multidimensionale Datensätze – Volumenmessungen aus untypischen Anlotungen – Objektivierbare Quantifizierungsmöglichkeiten

8.00 – 10.00  Andreas Helfen (Lünen)

Praktisches Seminar C, Saal 2B : Kontrast-Echokardiographie (GE Healthcare GmbH)  Fr. 14.6.

Die Hauptindikationen für die Linksherz-Kontrast-Echokardiographie:

(1) Endokard-Konturerkennung in Ruhe und unter Belastung – Folgen für die Volumenbestimmungen des linken Ventrikels – Auf welche Fehlerquellen muss man achten? –

(2) Thrombus bzw. Tumordetektion – wie differenziert man durch Kontrast-Echokardiographie kardiale Strukturen?

(3) Perfusionsanalysen – Ist diese Methode in der klinischen Routine „schon“ oder „wieder“ einsetzbar?

8.00 – 10.00  Dariush Haghi (Ludwigshafen) | Nicolas Merke (Berlin)

Praktisches Seminar D:

D1, Saal 1C : Patientenselektion bei der relevanten Aortenklappenstenose für TAVI (Hitachi Medical Systems GmbH /

D2, Saal 1D : D. Haghi | Siemens Healthcare GmbH / N. Merke) Fr. 14.6.

Die unterschiedlichen Patientengruppen bei Aortenklappenstenosen (AS): Normal Flow – High Gradient – AS, Normal Flow – Low Gradient – AS, Low Flow – High Gradient – AS, Low Flow – Low Gradient – AS. – Welche Rolle spielt bei der AS die linksventrikuläre Ejektionsfraktion? – Welche sekundären kardialen Veränderungen gehören zur AS und müssen deshalb bestimmt werden? Gibt es überhaupt eine Low Flow – Low Gradient – AS mit normaler Ejektionsfraktion? – Welche Parameter müssen definitiv genau bei der AS bestimmt werden? Welche Rolle spielt die Planimetrie der Klappenöffnungsfläche? Wann benötigt man eine transösophageale Echokardiographie?

8.00 – 10.00  Roland Brandt (Bad Nauheim)

Praktisches Seminar E, Saal 1A : Patientenselektion bei der relevanten Mitralklappeninsuffizienz für interventionelle Klappeneingriffe (Philips GmbH)  Fr. 14.6.

Die Einteilung der Mitralklappeninsuffizienz (Carpentier-Klassifikation vs. primäre-sekundäre Mitralklappeninsuffizienz) – Wie quantifiziert man den Schweregrad einer Mitralklappeninsuffizienz? Welche Parameter müssen zur Beurteilung einer sekundären Mitralklappeninsuffizienz bestimmt werden? Welche Bedeutung haben ventrikuläres und atriales Remodeling auf die Parameter der ventrikulären und valvulären Deformation? Welche Devices sind bei der interventionellen Mitralklappentherapie bei ventrikulärem oder atrialem Remodeling geeignet? Muss grundsätzlich ein "in sich schlüssiger" quantitativer Ansatz bei der Analyse von Mitralklappeninsuffizienzen in der Echokardiographie gefordert werden?"

 

10.00 – 10.30 Kaffeepause in der Industrie-Ausstellung

 

Industriesymposium 1, Saal 1A, Novartis : Fr. 14.6.

Therapie-Monitoring bei der Therapie der chronischen Herzinsuffizienz: Welche Einteilungen der chronischen Herzinsuffizienz sind zu berücksichtigen?  – Was bedeuten Dekompensation, Teilrekompensation und Rekompensation? – Welche diagnostischen Verfahren dienen zur Beurteilung der Herzinsuffizienz? – Was deklariert man als Ausgangsstatus der kardialen Funktion zur Beurteilung einer erfolgreichen Therapie?

Vorsitz:  Ulrich Laufs (Leipzig) / Stephan Baldus (Köln)

 

10.30 – 11.00 Rolf Wachter (Leipzig)

Die Diagnostik der chronischen Herzinsuffizienz: Was bedeuten die Bezeichnungen HFrEF, HFmrEF, und HFpEF?  – Welche Prognose haben diese einzelnen Entitäten? Ist die Bezeichnung HFpEF heute eigentlich noch in Anbetracht der inhomogenen Zusammensetzung der Krankheitsbilder adäquat? – Welche Bedeutung hat bei der „besseren“ Charakterisierung der Herzinsuffizienz-Typen nach LVEF die Echokardiographie? – Gibt es neue Vorschläge für die Einteilung von HFpEF- Patienten? – Gibt es spezielle neue Therapieansätze bei der HfpEF?

 

11.00 – 11.30 Stephan Baldus (Köln)

Die moderne medikamentöse Therapie der chronischen Herzinsuffizienz: Die pathophysiologische Begründung der verschiedenen Therapieansätze – Wann ist der Zeitpunkt für eine Therapie-Intensivierung? – Wann besteht die zusätzliche Indikation für CRT, Baro- oder Neurostimulation, interventionelle Klappeneingriffe und Linksherz-Ersatz-Systeme? – Welche Rolle spielt die Bildgebung bei dieser Fragestellung?

 

11.30 – 12.00 Ole Breithardt (Kassel)

Die aktuellen Probleme in der Diagnostik und Therapie der kardialen Resynchronisationstherapie: Die Patientenselektion bei der Resynchronisationstherapie – Welche Rolle spielt die Echokardiographie – oder reicht allein die Entscheidung nach EKG? – Warum haben wir trotz Indikationsstellung nach Guidelines immer noch so viele Non-Responder? Warum haben wir trotz Kontraindikation nach Guidelines bei dieser Patientengruppe immer noch 30% Responder? Welche Reihenfolge der Therapie sollte man bei funktioneller Mitralklappeninsuffizienz und Dyssynchronie nach REDUCE-FMR vornehmen? – Müssen wir die Guidelines überdenken und neu schreiben?

 

12.00 – 12.30 Kaffeepause in der Industrie-Ausstellung

 

Industriesymposium 2, Saal 1CD, Bayer Vital : Fr. 14.6.

Kardiovaskuläre Protektion bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern oder bei koronarer Herzerkrankung – Aktuelle Aspekte zur Bildgebung, Interventionsstrategien und Sekundärprävention: Indikationsstellung, Wirkungen und Nebenwirkungen der NOAKs – Wie sind Meta-Analysen und Register-Daten zu interpretieren?

Vorsitz:  Andreas Hagendorff (Leipzig) / Christroph Bode (Freiburg)

 

10.30 – 10.50 Michael Metze  (Leipzig)

Die Rolle der Echokardiographie in der Diagnostik bei Patienten mit Vorhofflimmern sowie bei Patienten mit Aortenklappenstenose vor und nach TAVI:  Besteht immer eine Beziehung bei Vorhofflimmern zwischen linksventrikulärer und linksatrialer Funktion?  Wann ist bei den oben genannten Patientengruppen häufig mit thrombotischen Formationen zu rechnen? Sollten Aspekte der Bildgebung in den Leitlinien berücksichtigt werden?

 

10.50 – 11.00 Diskussion

 

11.00 – 11.20 Katja Mühlberg (Leipzig)

Individuelle Antikoagulation bei polyvaskulären Risikopatienten: Die Pathophysiologie der Blutgerinnungshemmung im venösen und arteriellen System –  „Blutverdünnung“, Gerinnungshemmung“ und Plättchenhemmung“? Wie soll der Patient diese „Unterschiede“ verstehen? Was ist aktuell bei der Kombination von koronarer Herzerkrankung und symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit zu berücksichtigen? Welche etablierten und neuen Therapieansätze setzen sich durch?

 

11.20 – 11.30 Diskussion

 

11.30 – 11.50 Christoph Bode (Freiburg)

Die Bedeutung der NOAKs bei der „Triple-Therapie“ – Mikrothromben und Blutungsrisiko bei Patienten mit Vorhofflimmern nach Koronarinterventionen:  Wie groß ist die Gefahr zerebraler Blutungen durch Mikrothromben bei einer Triple-Therapie? Was macht man bei Infarkt-Patienten mit Thromben im linken Ventrikel nach PCI? Welche Bildgebung  sollte man bei dieser Risikogruppe generell fordern?

 

11.50 – 12.00 Diskussion

12.00 – 12.30 Kaffeepause in der Industrie-Ausstellung

 

Freitag, 14. Juni 2019

 

Wissenschaftliche Sessions des Mitteldeutschen Echokardiographie-Kongresses  Saal 1A

 

12.30 – 12.45 Begrüßungen und Kongress-Eröffnung: Andreas Hagendorff (Leipzig) / Fabian Knebel (Berlin) / Ulrich Laufs (Leipzig)

 

Sitzung 1: Fr. 14.6.

Spezielle etablierte Indikationsstellungen für die transoesophageale Echokardiographie – Emboliequellensuche – Mitralklappen- und Aortenklappen-Morphologie (TEE). Die Genauigkeit echokardiographischer Analysen spielt auch bei der Indikationsstellung zum TEE eine Rolle

Vorsitz: Fabian Knebel (Berlin) / Andreas Helfen (Lünen)

 

12.45 – 13.00 Ali Hamadanchi (Jena)

Emboliequellensuche in der klinischen Routine:

Was sollte Standard sein? – Was ist häufig? – Welche Besonderen Konstellationen sind zu berücksichtigen? – Was ist selten? – Wann und wie oft eine TEE bei Embolie-Risiko? – Muss eine TEE bei AF unter Antikoagulation vor Kardioversion durchgeführt werden?

 

13.00 – 13.10 Diskussion

 

13.10 – 13.25 Wolfgang Fehske (Köln)

Besondere Analysen der Aortenklappen-Morphologie und – Funktion: Welche Systematik hat die TEE-Dokumentation in Zeiten der 3D-TEE? – Welche quantitativen Parameter im Hinblick auf Aortenklappe und Aortenwurzel sind durch die TEE zu bestimmen? – Welche Besonderheiten müssen bei Aortenklappenstenose bzw. Aortenklappeninsuffizienz beachtet werden?

 

13.25 – 13.35 Diskussion

 

13.35 – 13.50 Tobias Ruf (Mainz)

Besondere Analysen der Mitralklappen-Morphologie und – Funktion: Was ist State of the Art? – Verändert die 3D-TEE den standardisierten TEE-Untersuchungsablauf? – Braucht man z.B. überhaupt noch den transgastralen Kurzsachsenschnitt der Mitralis in Zeiten der 3D-TEE? – Welche Parameter müssen in TTE und TEE bei der Mitralklappeninsuffizienz bestimmt werden (auch im Hinblick auf potentielle Interventionen)? Wie viele echokardiographische Verlaufs-Dokumentationen unter Therapie sind vor einer Multitralklappenintervention erforderlich?

 

13.50  – 14.00 Diskussion

14.00 – 14.45 Mittagspause in der Industrie-Ausstellung

 

Sitzung 2: Fr. 14.6.

Die Debatte: Die Aortenklappenstenose wird aktuell korrekt durch die  Echokardiographie in der klinischen Praxis evaluiert und diagnostiziert

Vorsitz: Wolfgang Fehske (Köln) / Christian Schulze (Jena)

 

14.45 – 15.10 Tobias Ruf (Mainz)

Pro: Die transthorakale echokardiographische Dokumentation bei der Aortenklappenstenose reicht in der klinischen Praxis zur Entscheidungsfindung der weiteren Therapie aus.

 

15.10 – 15.35 Andreas Hagendorff (Leipzig)

Contra: Die derzeitige echokardiographische Praxis bei der Diagnostik der Aortenklappenstenose ist ein Missstand, der zu zahllosen unberechtigten und unnötigen Therapie-Entscheidungen führt.

 

15.35 – 15.40 Tobias Ruf (Mainz)

Rebuttal Pro: Bei der Diagnosestellung einer relevanten hochgradigen Aortenklappenstenose reicht eine transthorakale Echokardiographie aus. Eine zusätzliche TEE ist grundsätzlich nicht notwendig.

 

15.40 – 15.45 Andreas Hagendorff (Leipzig)

Rebuttal Contra: Die  Diagnostik einer relevanten hochgradigen Aortenklappenstenose umfasst viel mehr Aussagen als die Messung der Klappenöffnungsfläche. Eine TEE ist daher die Voraussetzung für eine richtige Diagnose und daher immer zur Entscheidungsfindung notwendig.

 

15.45 –  16.00 Diskussion

 

Sitzung 3: Fr. 14.6.

Die 1. „Gerhard Hoghenkerke“-Ehren-Lecture auf dem 1. Mitteldeutschen Echokardiographie-Kongress als Fortsetzung der Arthur-Weber-Lectures der früheren Leipziger Echokardiographie-Symposien

Vorsitz:   Andreas Hagendorff (Leipzig) / Fabian Knebel (Berlin)

 

16.00 – 16.10 Andreas Hagendorff (Leipzig): Vorstellung der Ehren-Referentin Denisa Muraru

 

16.10 – 16.40 Denisa Muraru (Padua)

3D-Echocardiography in Clinical Practice: Implementation of 3D-TTE and 3D-TEE in the Daily Routine – Is it a Must or just a Toy?

 

16.40 – 16.45 Verleihung der Urkunde durch die Vorsitzenden und den Sprecher der AG 05 der DGK

 

16.45 – 16.50 Andreas Hagendorff (Leipzig): Zusammenfassung des 1. Tages des Echokardiographie-Kongresses und Ankündigung der abschließenden Industrie-Symposien

 

16.50 – 17.15 Kaffeepause in der Industrie-Ausstellung

 

Freitag, 14. Juni 2019

 

Industriesymposium 3, Saal 1A, Aczea : Fr. 14.6.

Neue Ansätze in der Diagnostik und Therapie von Speichererkrankungen:

Speichererkrankungen – Diagnostik, Differentialdiagnosen und Screening: Was ist möglich? Was ist sinnvoll?

Vorsitz: Andreas Hagendorff (Leipzig) / Silke Eschenhagen (Düsseldorf)

 

17.15 – 17.30 Stephan Stöbe (Leipzig)

Die Differentialdiagnose der myokardialen Wandverdickung: Systematischer Untersuchungsgang zur Differential-diagnose der linksventrikulären Hypertonie – HOCM – Myokardödem – Speichererkrankung: Was ist typisch für die Amyloidose? – Was ist typisch für M. Fabry? Gibt es weitere Charakteristika bei anderen Speichererkrankungen? Welche konventionellen „alten“ und welche neuen echokardiographischen Methoden sollte man verwenden?

 

17.30 –  17.40 Live Demonstration

17.40 –  17.50 Diskussion

 

17.50 – 18.15 Andreas Hagendorff (Leipzig)

Screening nach Speichererkrankungen – Therapiekontrolle mittels Echokardiographie: Ist es sinnvoll, echokardiographische Screening-Untersuchungen nach Speichererkrankungen durchzuführen? – Probleme des Screenings per se durch „zu viele – falsch positive Befunde“ – welche Therapiemaßnahmen stehen uns heute bei Speichererkrankungen – insbesondere Amyloidose – zur Verfügung? Hilft beim Therapie-Monitoring die Echokardiographie?

 

18.15 – 18.30 Diskussion und Zusammenfassung durch die Vorsitzenden

 

Industriesymposium 4, Saal 1CD, Boehringer / Lilly: Fr. 14.6.

Echokardiographisch Diagnostik und neue kardiovaskuläre Therapie-Ansätze bei Diabetes mellitus:

• Diabetes und metabolisches Syndrom – wie behandelt man makrovaskuläre Pathologien an Herz und Gefäßen – konservativ und/oder interventionell?

• Diagnostische Optionen der Bildgebung beim Diabetiker: Was ist möglich? Was ist notwendig?

Vorsitz: Martin Neef | Leipzig

 

17.15 – 17.40 Dietrich Pfeiffer | Leipzig

Kardiale und vaskuläre Funktionsstörungen beim Diabetiker:

• Pathophysiologie diabetischer Gefäßschädigungen und mögliche medikamentöse Ansatzpunkte – was steht als neue Therapie-Option zur

Verfügung?

• Was zeigen uns aktuelle Studien?

• Was leistet die konservative Echokardiographie oder weitere nicht-invasive Bildgebung bei der Diagnosestellung und beim Therapie-Monitoring des

• Diabetes mellitus?

 

17.40 –  17.50 Diskussion

 

17.50 – 18.15 Andreas Helfen | Lünen

Coronaropathien durch Diabetes – die funktionelle Untersuchung der epikardialen Koronararterien und der Mikrozirkulation:

• Welche Stress-Untersuchung ist beim Diabetiker am besten geeignet?

• Kann man Therapieeffekte durch funktionelle echokardiographische Untersuchungen belegen?

• Welchen Beitrag leistet hier die Darstellung der Koronararterien mittels Ultraschall und die Bestimmung der koronaren Flussreserve?

• Kann man über die myokardiale Kontrast-Echokardiographie noch gezieltere Informationen erhalten?

 

18.15 – 18.25 Martin Neef | Leipzig

 

Zusammenfassung: Neu diagnostische Verfahren – neue Studien - Implikationen auf die aktuelle Therapie

 

18.25 – 18.30 Diskussion

 

Samstag, 15. Juni 2019

 

Wissenschaftliche Sessions des Mitteldeutschen Echokardiographie-Kongresses  Saal 1A

 

8.30 – 8.35 Begrüßungen zum 2. Kongress-Tag: Andreas Hagendorff (Leipzig)

 

Sitzung 4:  Sa. 15.6.

Echokardiographie und kardiale Kernspintomographie für gemeinsame diagnostische Lösungsansätze in der Kardiologie

Vorsitz: Sebastian Kelle (Berlin) / Andreas Hagendorff (Leipzig)

 

08.35 – 08.55 Andreas Hagendorff (Leipzig)

Die Suche nach kardialen Kommunikationsdefekten mittels Echokardiographie und/oder Kernspintomographie:

Was ist mit den jeweiligen Methoden schwierig? – Was ist einfacher? – zuerst Echo, dann MRT oder umgekehrt? – Wie geht man bei unbekannter Lokalisation eines Defektes systematisch im Untersuchungsablauf in der Echokardiographie oder im cMR vor?  – Diskussionen der Problematik am Beispiel des oberen Sinus venosus-Defektes und des peripheren pulmonalarteriellen Shunts

 

08.55 –  09.00 Diskussion

 

09.00 – 09.20 Fabian Knebel (Berlin)

Die Diagnose der akuten Myokarditis: Kann man sagen, welche Methode (Echokardiographie versus Kernspintomographie) besser ist? – Die Stärken und Schwächen beider Methoden – Befundkonstellationen: Offensichtliche, wahrscheinliche, schwierige Befunde in der Echokardiographie (Deformation – Schicht-Analysen) und im cMR (Ödem – Hyperämie – Delayed Enhancement)

 

09.20 – 09.30 Diskussion

 

09.30 – 09.50 Sebastian Kelle (Berlin)

Kardiologische Diagnostik bei signifikanten ventrikulären Kinetikstörungen – einschließlich der Angiographie – bei nicht-stenosierender koronarer Herzerkrankung:

Syndom X, MINOCA, TakoTsubo und Kardiomyopathien in der Echokardiographie und in der Kernspintomographie

 

09.50 –  10.00 Diskussion

 

Sitzung 5: Sa. 15.6.

Die rechtsventrikuläre Funktion unter Berücksichtigung der Interaktion mit dem Perikard

Vorsitz: Ulrich Laufs (Leipzig) / Michael Borger (Leipzig)

 

10.00 – 10.15 Fabian Knebel (Berlin)

Die grundsätzliche Systematik rechtsventrikulärer Funktionsanalysen in der Echokardiographie: Konventionelle Parameter, Gewebe-Doppler und Deformations-Imaging – die Bedeutung der Trikuspidalklappeninsuffizienz bei der Beurteilung der rechtsventrikulären Funktion. Wie unterscheidet man akute und chronische Druckbelastung des rechten Ventrikels (akute Lungenembolie vs. CTEPH)?

 

10.15 –  10.20 Diskussion

 

10.20 – 10.35 Nima Hatam (Aachen)

Die Funktion des rechten Ventrikels nach aorto-koronarer Bypass-Operation: Welche Auswirkungen haben unterschiedliche Operations-Strategien zum Erhalt der Perikard-Integrität auf den rechten Ventrikel? – Kann man Aussagen über die Langzeit-Prognose nach kardiochirurgischen Eingriffen in Relation zur Perikarderhaltung anhand der postoperativen Beeinträchtigung des rechten Ventrikels treffen? – Sollte somit das Perikard nach Bypass-OP (und auch Klappen-Operationen) offen gelassen oder geschlossen werden?

 

10.35 –  10.40 Diskussion

 

10.40 – 10.55 Helmut Kücherer (Eichstätt)

Der rechte Ventrikel bei konstriktiver Perikarditis: Wie analysiert man eine Konstriktion – speziell bei isolierter Konstriktion des rechten Herzens? Was sollte man bei Sinusrhythmus, was bei Vorhofflimmern dokumentieren? – Systematik des Untersuchungsablaufes und mögliche Tricks bei der Diagnostik der kardialen Konstriktion

 

10.55 –  11.00 Diskussion

11.00 – 11.20 Kaffeepause in der Industrie-Ausstellung

 

Industrie – Symposium 5, Saal 1A, Pfizer / Bristol : Sa. 15.6.

Das A-ttention, B-e, C-areful der modernen Antiokoagulationstherapie: Worauf muss grundsätzlich geachtet werden? Welcher Patient ist der richtige Patient für die richtige Behandlung? Was sind die häufigen und seltenen Risiken?

Vorsitz: Ulrich Laufs (Leipzig) / Bettina-Maria Taute (Halle)

 

11.20 – 11.40 Stephan Felix (Greifswald)

Der kritische Patient bei Vorhofflimmern: Die allgemeinen Grundlagen zur Indikationsstellung der Antikoagulation bei Vorhofflimmern – Kann man eine Antikoagulation bei paroxysmalem Vorhofflimmern überhaupt jemals absetzen? – Wie erfolgt die Abwägung zwischen NOAKs und LAA-Verschluss bei Vorhofflimmern? – Welche Patientengruppen sind die LAA-Verschluss-Kandidaten? – Wie sehen die aktuellen Studiendaten zu dieser Thematik aus? – Welche Rolle hat die Bildgebung in diesem Zusammenhang?

 

11.40 –  11.50 Diskussion

 

11.40 – 12.10 Bettina-Maria Taute (Halle)

Neuer Vortragstitel: Risikostratifizierung bei Lungenembolie: Therapeutische Konsequenzen – Anwendungsbereiche der NOAKs bei tiefer Beinvenenthrombose und Lungenembolie – muss man die NOAKs je nach Indikationsstellung und individueller Komorbidität unterschiedlich dosieren? Wie häufig muss man einen Patienten nach venöser Thromboembolie unter Antikoagulation echokardiographisch oder sonographisch kontrollieren? Wie lange soll antikoaguliert werden?

 

12.10 –  12.20 Diskussion

 

12.20 – 12.30 Holger Thiele (Leipzig)

Die spezielle Konstellation – Vorhofflimmern und akutes Koronarsyndrom – Was ist die bestmögliche Vorgehensweise? Die Unsicherheit der Triple-Therapie bei dieser Konstellation – Bei welchen Patienten ist man in der Antikoagulantien-Therapie limitiert? – Welche Rolle spielt der Patient mit Niereninsuffizienz? Welche wichtigen Medikamenten-Interaktionen muss man bei NOAK-Therapien berücksichtigen?  – Welche aktuellen Daten (AUGUSTUS-Studie) liegen uns zur Entscheidungsfindung vor?

 

12.40 –  12.50 Diskussion

12.50 – 13.30 Mittagspause in der Industrie-Ausstellung

 

Industrie – Symposium 6, Saal 1CD, AstraZeneca : Sa. 15.6.

Individuelles Therapie-Management bei akutem Koronarsyndrom: Wie behandelt man direkt nach dem erfolgreichen Eingriff? Welche Risikokonstellationen muss man berücksichtigen?

Vorsitz: Andreas Hagendorff  (Leipzig) / Hüseyin Ince (Rostock)

 

11.20 – 11.40 Norman Mangner (Dresden)

Prävention, Diagnostik und prä-interventionelle Therapie „vor“ akutem Koronarsyndrom: Wie behandelt man den kardiovaskulären Hochrisikopatienten mit normaler bzw. schon nachgewiesener reduzierter linksventrikulärer Pumpfunktion? – Was ist speziell beim Diabetiker besonders zu berücksichtigen? Das hochsensitive Troponin beim akuten Koronarsyndrom und akuten Myokardinfarkt – wirklich hilfreich – oder schafft es sogar Probleme in der Diagnostik? – Die alte Frage: Braucht man eine sofortige Echokardiographie vor der invasiven Diagnostik? – Wie sollte der „ACS-Patient“ bei Diagnosestellung bestmöglich vortherapiert werden?

 

11.40 –  11.50 Diskussion

 

11.50 – 12.10 Hüseyin Ince (Rostock)

Zusätzliche pharmakologische Therapie beim akuten Koronarsyndrom während der Intervention und im Katheterlabor: Wann beginnt die individualisierte Therapie des akuten Koronarsyndroms im Hinblick auf Entzündungshemmung, Plättchenhemmung, Plaquestabilisierung und/oder Antikoagulation? – Was ist bei komplexen Fällen und Komorbiditäten zu bedenken?  –  Brauchen Hochrisikopatienten besondere Therapieansätze? – Spielen die GIIbIIIa-Rezeptorblocker noch eine Rolle im Katheterlabor?

 

12.10 –  12.20 Diskussion

 

12.20 – 12.40 Moritz Seiffert (Hamburg)

Die post-interventionelle Diagnostik und Therapie nach akutem Koronarsyndrom: Wann und wie oft muss der Patient mit welchen Methoden kontrolliert werden? – Wann und wie lange müssen welche Medikamente gegeben werden? Wonach richtet sich die Indikationsstellung und Dosierung der Therapie mit Plättchenhemmern? – Wie muss man den Patienten nachkontrollieren? – Welche Belastungsuntersuchungen sind sinnvoll? – Wann dynamischer, wann Dobutamin-, wann Adenosin-Stress? - Wie lange doppelte Plättchenhemmung? – Doppelte Plättchenhemmung oder Kombination aus Plättchenhemmung und Antikoagulation – was ist besser?

 

12.40 –  12.50 Diskussion

12.50 – 13.30 Mittagspause in der Industrie-Ausstellung

 

Samstag, 15. Juni 2019

 

Wissenschaftliche Sessions des Mitteldeutschen Echokardiographie-Kongresses  Saal 1A

 

Sitzung 6:  Sa. 15.6.

Die Bedeutung der Echokardiographie bei Herzersatz- bzw. Herzunterstützungssystemen

Vorsitz: Frank Flachskampf (Uppsala)/ Karsten Lenk (Leipzig)

 

13.30  – 13.45 Frank Flachskampf (Uppsala)

Echokardiographie bei terminaler Herzinsuffizienz: Was sind neben der Klinik die echokardiographischen Kriterien zur Entscheidung für ein Linksherzersatz-System? Durch welche Befundkonstellationen bei Herzinsuffizienz sucht der Kardiologe den Weg zum Herzchirurgen? – Was sind die besonderen Probleme bei der Echokardiographie unter diesen Bedingungen? – Wann beginnt die Diskussion über kardiale Assist-Devices – vor oder nach allen anderen Optionen wie Mitra-Clip, Neurostimulation etc.?

 

13.45  –  13.50  Diskussion

 

13.50  – 14.05  Diyar Saeed (Leipzig)

Die Rolle der Echokardiographie bei akuten Kreislaufunterstützungs-Systemen (temporärer Support, VA-ECMO, Tandem Heart etc.): Was sind die echokardiographischen Anforderungen an das Monitoring bei der Implantation dieser Systeme? – Analyse von Rechtsherzfunktion und Aortenklappeninsuffizienzen direkt nach Implantation: Gibt es neue methodische Ansätze?

 

14.05 –  14.10  Diskussion

 

14.10   –  14.25  Lech Paluszkiewicz (Bad Oeynhausen)

Echokardiographie bei permanenten kardialen Assist-Devices: Was sind die besonderen echokardiographischen Herausforderungen bei HeartMate, HeartWare, etc.?  – Wie analysiert man die LV-Restfunktion? – Welche Komplikationen lassen sich echokardiographisch detektieren?

 

14.25 –  14.30  Diskussion

 

Sitzung 7: Sa. 15.6.

Denksportaufgaben in der Echokardiographie

Vorsitz: Andreas Hagendorff (Leipzig) / Matthias Weissbrodt (Leipzig)

 

14.30– 14.50 Stephan Stöbe (Leipzig)

Was gehört zur Diagnose einer relevanten Aortenklappenstenose degenerativer Genese?

Welche Bedeutung haben kardiale Sekundärparameter ? – Gibt es somit überhaupt eine Aortenklappenstenose ohne LV-Hypertrophie, ohne erhöhtes E/E` und ohne erhöhten sPAP? – Gibt es überhaupt eine Low Flow-Normal Gradient-Aortenklappenstenose mit normaler LV-Pumpfunktion? Warum haben die Guidelines den Grenzwert der Klappenöffnungsfläche bei Aortenklappenstenosen von 0,8 cm2 auf 1,0 cm2 erhöht? Warum ist es bei Kardiologen oft akzeptiert, bei der Diagnose der Aortenklappenstenose keine zusätzlichen präzisen Angaben zur kardialen Morphologie und Funktion machen zu müssen?

 

14.50  –  15.00 Diskussion

 

15.00  – 15.20 Sebastian Ewen (Homburg/Saar)

Was gehört zur Diagnose einer relevanten primären und sekundären Mitralklappeninsuffizienz?

– Wie verändern sich die Parameter VmaxE-Welle, E/E`, sPAP, LV-Volumen und LA-Volumen in Anhängigkeit des Schweregrades einer chronischen Mitralklappeninsuffizienz? – Muss jede asymptomatische „hochgradige“ Mitralklappeninsuffizienz therapiert werden? Welche Bedeutung hat die Stress-Echokardiographie bei der Mitralklappeninsuffizienz? – Was bedeutet eine Mitralklappeninsuffizienz Grad II, II+, III+ oder IV? – Welche Klassifikation zur Schweregradeinteilung ist richtig – eine Dreier- oder Vierer-Einteilung? Was ist der eigentliche Zielparameter und was muss man deswegen bestimmen?

 

15.20 – 15.30 Diskussion

 

15.30  – 15.50 Aydan Ewers (Bochum)

Visuelles Abschätzen von Herz- und Klappenfunktionen und semiquantitative Parameter bei Schweregradbestimmungen in der Echokardiographie: Reicht bei Klappenfehlern eine visuelle Graduierung der links- und rechtsventrikulären Funktion? – Welche semiquantitativen Parameter sind üblich? – Welche Gefahren liegen bei semiquantitativen Abschätzungen? Was sind offensichtlich die häufigsten Fehler durch semiquantitative Abschätzungen (z.B. PHT)? – Wann sind Abschätzungen nach den folgenden Parametern falsch? – Vena contracta, PISA-Methode, VmaxE-Welle, E/E`, VTIMV/VTILVOT, ΔPAV und ΔPTV?

 

15.50 –  16.00 Diskussion

 

16.00 –  16.10 Andreas Hagendorff (Leipzig), Fabian Knebel (Berlin): Verabschiedung und Ende des Kongresses: Ankündigung des Kongress-Termins 2020

 

 

(Änderungen des Programmes aus aktuellem Anlass vorbehalten.)

 

Wissenschaftliche Leitung

 

  • Prof. Dr. Ulrich Laufs, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • Prof. Dr. Andreas Hagendorff, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig

 

 

Vorsitzende und Referent*innen

 

  • Prof. Dr. Stephan Baldus, Klinik III für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Herzzentrum der Uniklinik Köln
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Bode, Klinik für Kardiologie und Angiologie I, Universitäts-Herzzentrum Freiburg – Bad Krozingen
  • Dr. Roland Brandt, Klinik für Kardiologie, Herzzentrum Kerckhoff Klinik Bad Nauheim, Campus Kerckhoff der JLU Gießen
  • PD Dr. Ole-A. Breithardt, Klinik für Kardiologie & Rhythmologie, Agaplesion Diakonie Kliniken Kassel
  • Dr. Silke Eschenhagen, MVZ DaVita Cardio Centrum Düsseldorf GmbH
  • PD Dr. Sebastian Ewen, Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg
  • Dr. Aydan Ewers, Med. Klinik II – Kardiologie und Angiologie, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH, Bochum
  • PD Dr. Wolfgang Fehske, Klinik für Innere Medizin III Kardiologie, St. Vinzenz-Hospital GmbH, Köln
  • Prof. Dr. Stephan Felix, Klinik und Poliklinik für innere Medizin B, Zentrum für Innere Medizin, Universität Greifswald
  • Prof. Dr. Frank Arnold Flachskampf, Department of Medical Sciences, Clinical Physiology, Uppsala University, Schweden
  • Prof. Dr. Dariush Haghi, Kardiologische Praxisklinik, Ludwigshafen
  • Dr. Ali Hamadanchi, Klinik für Innere Medizin, Universitätsklinikum Jena
  • PD Dr. Nima Hatam, Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum RWTH Aachen
  • Dr. Andreas Helfen, Stellv. Sprecher der Arbeitsgruppe Kardiovaskulärer Ultraschall (AG5) – Cluster B der DGK, Innere Medizin – Kardiologie, Klinikum Lünen, St.-Marien-Hospital
  • Prof. Dr. Hüseyin Ince, Abteilung für Kardiologie, Zentrum für Innere Medizin, Universitätsmedizin Rostock
  • Prof. Dr. Sebastian Kelle, Kardiale Bildgebung, Director MRI-CORE-LAB Deutsches Herzzentrum Berlin
  • Prof. Dr. Fabian Knebel, Sprecher der Arbeitsgruppe Kardiovaskularer Ultraschall (AG5) – Cluster B der DGK, Charité – Universitätsklinikum Berlin-Mitte, Kardiologie
  • Prof. Dr. Helmut Kücherer, Medizinische Klinik II der Kliniken im Naturpark Altmühltal, Klinik Eichstätt
  • PD Dr. Norman Mangner, Herzzentrum Dresden, Universitätsklinik an der Technischen Universität Dresden
  • Dr. Michael Metze, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • Dr. Katja Sibylle Mühlberg, Medizinische Klinik & Poliklinik für Angiologie, Universitätsklinik Leipzig
  • Denisa Muraru PhD, Department of Cardiac Thoracic and Vascular Sciences, University of Padua, Italien
  • Dr. Martin Neef, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • Dr. Lech Paluszkiewicz, Heart and Diabetes Center NRW, Ruhr-Universität Bochum, Department of Thoracic and Cardiovascular Surgery/Perioperative diagnostics, Bad Oeynhausen
  • Prof. Dr. Dietrich Pfeiffer, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • Dr. Tobias Ruf, Zentrum für Kardiologie, Universitätsklinikum Mainz
  • Prof. Dr. Diyar Saeed, Herzzentrum Leipzig – Helios, Universitätsklinikum Leipzig
  • PD Dr. Moritz Seiffert, Klinik und Poliklinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie, Universitäres Herzzentrum Hamburg GmbH (UHZ)
  • Dr. Stephan Stöbe, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • Prof. Dr. Bettina-Maria Taute, Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Halle (Saale)
  • Prof. Dr. Holger Thiele, Herzzentrum Leipzig, Universitätsklinik für Kardiologie – Helios Stiftungsprofessur, Abteilung für Kardiologie
  • Prof. Dr. Rolf Wachter, Klinik und Poliklinik fur Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig

 

Ein herzliches Dankeschön unseren Tutoren und Probanden!

 

 

Zu den

Referent*innen

 

 

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