Mitteldeutscher Echokardiographie-Kongress

der DGK 2020 23.–24. Oktober 2020

Virtuelle Konferenz: Livestreaming aus dem Leipziger KUBUS

AG 05 der DGK

FREITAG, 23. Oktober 2020

Präludium:  Praktische Aspekte der konventionellen Echokardiographie

Vorsitz:    Andreas Hagendorff (Leipzig) & Stephan Stöbe (Leipzig)

08.30 – 08.45    Rolandt Brandt (Bad Nauheim)

Die transthorakale Echokardiographie zur Klärung der Indikationsstellung für eine operative oder interventionelle Therapie: Die effektive Klappenöffnungsfläche nach Kontinuitätsgleichung und transvalvuläre Blutflussgeschwindigkeiten und Gradienten – ausreichend bei der Aortenklappenstenose? - die Planimetrie der Aortenklappenstenose – notwendig für die Diagnosestellung? - Ist Unter-oder Überschätzung des Schweregrades einer Aortenklappenstenose ein häufiges Problem?

08.45 – 08.55    Diskussion

08.55 – 09.10    Nicolas Merke (Berlin)

Die transthorakale „Routine-Untersuchung“ bei Mitralklappeninsuffizienzen in der Kardiologie vor herzchirurgischen Operationen oder Klappeninterventionen: Was gehört zur „Routine“-Dokumentation im Rahmen eines „präoperativen Echos“? Wie genau müssen Volumenangaben gemessen werden? Was braucht man speziell für die Beurteilung der Mitralklappeninsuffizienz? Gibt es neue Messverfahren zur Abschätzung der Regurgitationsfraktion?

09.10 – 09.20    Diskussion

09.20 – 09.35     Ole Breithardt (Kassel)

Echokardiographische Untersuchungen bei Patienten mit Indikation zur Resynchronisation: Die wichtigen Parameter der Echokardiographie für die Indikationsstellung zur Resynchronisationstherapie: Kann man Asynchronie objektivieren? Welche Doppler-Parameter  und M-Mode-Parameter sollte man analysieren?

09.35 – 09.45    Diskussion

09.45 – 10.00    Helmuth Kücherer (Eichstätt)

Automatische Konturanalysen in der Echokardiographie: Automatische Planimetrie, Volumetrie und Spektralanalysen: Einsatz dieser Algorithmen im klinischen Alltag - Auf welche Modalitäten kann man sich verlassen? Wie wichtig ist bei allem Automatismus das gute Bild? Unterschätzt man immer die Volumina der Ventrikel in der Echokardiographie?

10.00 – 10.10    Diskussion

10.00 – 10.30  Kaffeepause

FREITAG, 23. Oktober 2020 cont.

Mitteldeutscher Echokardiographie-Kongress: Wissenschaftliche Sessions

10.30 – 10.45 Begrüßungen und Kongress-Eröffnung

Andreas Hagendorff (Leipzig)  Andreas Helfen (Lünen)  Matthias Weissbrodt (Leipzig), Ulrich Laufs (Leipzig)

Sitzung 1:  Echokardiographie in Zeiten der SARS-Cov-2-Pandemie

Vorsitz: Andreas Hagendorff (Leipzig)  / Andreas Helfen (Lünen)

10.45 – 11.05    Christian Spies (Leipzig): Vorsichtsmaßnahmen bei der Echokardiographie bei Covid-19-Patienten: Wie verhält man sich als Echokardiograph im sogenannten Covid-19-Bereich? Welche Ultraschallgeräte soll man im Hinblick auf Hygiene und Messgenauigkeit nutzen? Wie weit kann man unter diesen Bedingungen die Untersuchung und Dokumentation vereinfachen? Was macht man bei Covid-19-Verdacht?

11.05 – 11.10    Diskussion

11.10 – 11.30    Thomas Binder (Wien): Echokardiographische Befunde bei Patienten mit SARS-Cov-2-Infektion und Patienten mit Covid-19-Lungenerkrankung: Das Spektrum der kardialen Pathologien – worauf muss man vorrangig achten?

11.30 – 11.35    Diskussion

11.35 – 11.55    Aydan Ewers (Leipzig): Die Diagnostik der Myokarditis bei Pandemien: Kann die Echokardiographie diese Fragestellung beantworten? – Neue Ansätze und Optionen der Diagnostik

11.55 – 12.00    Diskussion

12.00 – 12.45   Mittagspause

FREITAG, 23. Oktober 2020 cont.

Industrie-Symposium 1  organisiert von AstraZeneca: Der Kardiovaskulär-metabolische Patient: eine interdisziplinäre Herausforderung

Vorsitz: Ulrich Laufs (Leipzig) / Rüdiger Braun-Dullaeus (Magdeburg)

12.45 – 13.05     Rüdiger Braun-Dullaeus (Magdeburg): Moderne Therapie des Diabetes mellitus:

o  Mehr als nur eine „Zuckerkosmetik“ durch Optimierung des HbA1c-Wertes?

o  Welche medikamentösen Optionen stehen aktuell zur Verfügung?

o  Welche Erkenntnisse bestehen durch neue Outcome-Daten unter Antidiabetika-Therapie?

o  Wie und warum sollte man den kardiovaskulären Problem-Patienten am besten durch Sonographie und Echokardiographie begleiten?

13.05 – 13.15    Diskussion

13.15 – 13.35    Daniel Sedding (Halle): Die chronische Herzinsuffizienz

o  Ist der subklinische Verlauf in seiner Gefährdung für den Patienten unterschätzt?

o  Wie wird die stabile „milde Herzinsuffizienz“ diagnostiziert?

o  Welche Patientengruppen sollte man screenen?

o  Welche Laboruntersuchungen sollte man vor und unter Therapie vornehmen?

o  Gibt es einen Entscheidungsbaum für die richtige Therapie der Herzinsuffizienz?

13.35 – 13.45    Diskussion

13.45 – 14.05    Marc Alexander Ohlow (Weimar): Ischämische Herzkrankheiten und Diabetes

o  Wie wichtig ist die adäquate antithrombotische Therapie?

o  Welche Bedeutung hat die Echokardiographie bei der Entscheidungsfindung zur differenzierten Therapie der Gerinnungs- und Thrombocyten-Inhibition?

o  Wie beeinflusst der Risikofaktor Diabetes die antithrombotische Therapie beim instabilen und stabilen Koronarpatienten?

o  Wie lange behandelt man einen Koronarpatienten nach Intervention mit einer forcierten antithrombotischen Therapie?

14.05 – 14.15    Diskussion

14.15 – 14.45    Kaffeepause

FREITAG, 23. Oktober 2020 cont.

Industrie-Symposium 2  organisiert von Novartis: ARNIs – PARADIGM-HF als Initialzündung zur Veränderung des medikamentösen Stufenschemas in der Herzinsuffizienz-Therapie

Vorsitz:  Andreas Hagendorff (Leipzig) / Daniel Lavall (Leipzig)

12.45 – 13.05     Stephan Stöbe (Leipzig): Die Diagnostik der chronischen Herzinsuffizienz

o  Von der Ursachenklärung eines Symptoms zur Diagnose einer chronischen Erkrankung

o  Die Rolle der Echokardiographie bei der Einteilung der chronischen Herzinsuffizienz

13.05 – 13.15    Diskussion

13.15 – 13.35    Daniel Jurisch (Leipzig): Die Entwicklung der chronischen Herzinsuffizienz – wie kündigt sich der „Tsunami“ an?

o  Kann man den Teufelskreis durch frühzeitige moderne Therapieformen unterbrechen?

o  Wie müssen Kardiologie, Nephrologie und Pneumologie bei dieser Thematik zusammenarbeiten?

o  Welche Rolle spielt die Therapie der kardiotoxisch-bedingten Chemotherapie-induzierten Herzinsuffizienz?

13.35 – 13.45    Diskussion

13.45 – 14.05    Daniel Lavall (Leipzig): PIONEER-HF, PARADIGM-HF, Prove–HF/ Evaluate HF – die aktuelle Studienlage zur Therapie der Herzinsuffizienz

o  Sind alle Patienten gleich zu behandeln oder welche Subgruppen sind besonders zu berücksichtigen?

o  Gibt es geschlechtsspezifische Besonderheiten in der Herzinsuffizienz-Therapie?

o  Inwieweit ist die Peripartum-Kardiomyopathie eine besondere Entität?

14.05 – 14.15    Diskussion

14.15 – 14.45  Kaffeepause

FREITAG, 23. Oktober 2020 cont.

Mitteldeutscher Echokardiographie-Kongress: Wissenschaftliche Sessions

Sitzung 2: Die Debatte: „Echokardiographische klinische Studien“ im Fokus: Mitralklappen-Interventions-Studien und ihre Folgen

Vorsitz:   Mario Kasner (Berlin) / Torsten Doenst (Jena)

14.45 – 15.05    Ole Breithardt (Kassel)

Pro: COAPT ist u.a. die bedeutendste klinische Studie der Kardiologie in den letzten 30 Jahren. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse suchen vergeblich Vergleichbares.

15.05 – 15.25    Andreas Hagendorff (Leipzig)

Contra:  COAPT offenbart u.a. schwerwiegende Fehler in der echokardiographischen Patientencharakterisierung und beim Einschluss der Patienten am Studienbeginn: Es liegt sowohl keine Selektion vor als auch ein Confounding-Bias.

15.25 – 15.30    Ole Breithardt (Kassel)

Rebuttal Pro:  „Aber das Endergebnis von COAPT u.a. spricht gegen alle Einwände“ – zudem „Haben wir derzeit nichts Besseres“.

15.30 – 15.35    Andreas Hagendorff (Leipzig)

Rebuttal Contra:   COAPT  u.a. können keine Ergebnisse liefern: Es bestehen nach COAPT mehr Fragen und Unklarheiten als Antworten und Klarheiten.

15.35 – 15.50    Diskussion: Breithardt, Hagendorff, Kasner, Doenst

15.50 – 16.10   Hagendorff / Helfen / Ewen / Lavall / Stöbe/ Ruf / Brandt / Knierim / Haghi / Fehske

Vorstellung des Positionspapiers des Kongresses: Unterschiede zu den bisherigen Empfehlungen zur echokardiographischen Diagnostik der Mitralklappeninsuffizienz

16.10 – 16.15   Zusammenfassung des 1. Tages Andreas Hagendorff (Leipzig)

16.15 – 16.30  Kaffeepause

FREITAG, 23. Oktober 2020 cont.

Industrie – Symposium 3  organisiert von Pfizer: Innovative Konzepte der modernen oralen Antikoagulationstherapie – aktuelle Stand der Studien – Subgruppen-Analysen der AUGUSTUS-Studie

Vorsitz: Ulrich Laufs (Leipzig) / Daniel Sedding (Leipzig)

16.30 – 16.55  Katja Mühlberg (Leipzig): Die aktuelle Studienlage zur oralen Antikoagulation bei Tumor-assoziierten venösen Thrombembolien

o  Spezielle Risiken der Antikoagulation bei Patienten mit Tumorerkrankungen

o  Wann ist Primärprophylaxe sinnvoll?

o  NOAKs oder Heparine? – Welche Antikoagulation für wen?

o  Wie lange antikoagulieren?

16.55 – 17.20    Holger Thiele (Leipzig): Ist die Problematik der Antikoagulationstherapie bei akutem Koronarsyndrom und Vorhofflimmern endgültig gelöst?

o  Braucht man überhaupt noch ASS bei dieser Thematik?

o  Welche Patienten-Subgruppen profitieren besonders, welche nicht?

o  Welche Dosierungen der NOAKs sollten eingesetzt werden?

17.20 – 17.30 Diskussion und Zusammenfassung durch die Vorsitzenden

Industrie-Symposium 4 organisiert von Daiichi-Sankyo: Das akute Koronarsyndrom kombiniert mit Vorhofflimmern: eine bestehende oder geklärte Herausforderung an die Therapie?

Vorsitz: Andreas Hagendorff (Leipzig) / Daniel Jurisch (Leipzig)

17.00 – 17.25    Andreas Götte (Paderborn): Duale oder Triple-Therapie bei Vorhofflimmern nach Koronarintervention beim akuten Koronarsyndrom – was folgt aus den Ergebnissen der ENTRUST-AF-PCI-Studie?

o  Welche Unterschiede bestehen zu den Studien-Designs vergleichbarer Studien?

o  Wie lässt sich die Frage der Wirkstoff-Unterschiede innerhalb der Gruppe der NOAKs klären?

o  Brauchen wir eine direkte Vergleichsstudie zwischen den verschiedenen NOAKs?

17.25 – 17.50    Daniel Jurisch (Leipzig): Differenzierte Entscheidungen in der Antikoagulantientherapie bei komplexer Problemkonstellation

o  Welchen Einfluss haben stattgehabte Blutungsereignisse auf die Wahl des Agens und dessen Dosierung?

o  Können in vitro Studien uns vielleicht eine Lösung aufweisen?

o  Welche Komorbiditäten limitieren unsere therapeutischen Möglichkeiten?

o  Wann sollte man sich direkt für den LAA-Okkluder entscheiden?

17.50 – 18.00    Diskussion und Zusammenfassung durch die Vorsitzenden

SONNABEND, 24. Oktober 2020

Mitteldeutscher Echokardiographie-Kongress: Wissenschaftliche Sessions

08.30 – 8.35    Begrüßungen zum 2. Kongress-Tag Andreas Hagendorff (Leipzig)

Sitzung 3: Die spezielle Analyse der Morphologie und Funktion des rechten Ventikels in der Echokardiographie

Vorsitz:  Andreas Helfen (Lünen) / Wolfgang Fehske (Köln)

08.35 – 08.55    Alexander Schmeisser (Magdeburg): Die Anatomie des rechten Ventrikels und der Aufbau der rechtsventrikulären Faserzüge

o  Wie entspricht die longitudinale Kontraktionsamplitude der rechtsventrikulären Faserzüge zur Ausrichtung des jeweiligen Myokardabschnittes in den Standardschnittebenen?

o  Welchen Einfluss haben diese anatomischen Aspekte auf die Strain- und Gewebe-Doppler-Analysen des rechtventrikulären Myokards?

08.55 – 09.00    Diskussion

09.00 – 09.20    Mario Kasner (Berlin): Besondere Aspekte der morphologischen und funktionellen Analyse des rechten Ventrikels

o   Prinzipielle Probleme von Schnittebenen und Anlotung des rechten Ventrikels – warum können  die „alten“ Parameter nicht richtig sein?

o   Was ist wichtig bei der Festlegung der Endokardkonturen in der 3D-Analyse des rechten Ventrikels?

o   Helfen Strain und Gewebe-Doppler zur Beurteilung der rechtventrikulären Funktion?

09.20 – 09.30    Diskussion

09.30 – 09.50   Nima Hatam (Aachen): Die Kontraktilität des rechten Ventrikels und die Bedeutung eines intakten Perikards für den rechten Ventrikel

o   Welche Bedeutung hat das Perikard als Widerlager für den rechten Ventrikel zur Aufrecht-Erhaltung der Kontraktilität?

o   Kann sich der rechte Ventrikel postoperativ bei „offenem“ Perikard erholen?

o   Welche Folgen haben reduzierte Kontraktilität und verlängerte Relaxation potentiell langfristig auf die rechtsventrikuläre Funktion?

09.50 – 10.00    Diskussion

Sitzung 4: Die Echokardiographie und kardiale Kernspintomographie bei Raumforderungen bzw. Tumoren

Vorsitz:     N.N. / Helmuth Kücherer (Eichstätt)

10.00 – 10.15    Andreas Helfen (Lünen): Die Charakterisierung von Raumforderungen in der Echokardiographie

o  Welche systematischen Unterscheidungskriterien für Tumore aufgrund der Physik des Ultraschalls sind zu berücksichtigen?

o  Welche Bedeutung hat die Anwendung von Ultraschall-Kontrastmitteln? Welche speziellen Modalitäten kann man zusätzlich nutzen?

o  Pitfalls und Schwächen der jeweiligen Anwendungsmodalitäten

10.15 – 10.20    Diskussion

10.20 – 10.35    Henrik Ten-Freyhaus: Kann die Echokardiographie mit der „bildgebenden“ Histologie von Tumoren der kardialen Kernspintomographie mithalten?

o  Was sind echokardiographische Alternativen zur Fibrosedetektion by hypertensiver Herzerkrankung, Aortenklappenstenose, hypertropher Kardiomyopathie im Vergleich zu T1-, T2-Sequenzen und Late Enhancement?

o  Ist Speckle Tracking besser als Tagging und Feature Tracking?

o  Echokardiographische Alternativen zur Gefäßdarstellung von Tumoren

10.35 – 10.40    Diskussion

10.40 – 10.55    Daniel Lavall (Leipzig): Die besondere Herausforderung – bewegliche Raumforderungen und Endokarditis

o  das Problem der zeitlichen Auflösung im Vergleich der Modalitäten

o  das Problem der Schnittebenenführung zu Detektion von Raumforderungen

o  Ist aufgrund dieser Probleme die Echokardiographie die Methode der Wahl? – oder: Wann sollte man trotzdem eine kardiale Kernspintomographie durchführen?

10.55 – 11.00    Diskussion

11.00 – 11.20    Kaffeepause

SONNABEND, 24. Oktober 2020 cont.

Industrie-Symposium 5 organisiert von Bayer Vital: Das akute Koronarsyndrom, die chronische koronare Herzerkrankung und strukturelle Herzerkrankungen – die Rolle der Echokardiographie im interventionellen Setting

Vorsitz: Andreas Hagendorff (Leipzig) / Matthias Antz (Braunschweig)

11.20 – 11.40    N.N.: Die Diagnostik der koronare Herzerkrankung

o  Echokardiographische Bildgebung auf dem Kathetertisch – post-interventionelle Diagnostik und Therapie – was, wann, wie oft und wie lange?

o  Spielt die transthorakale Echokardiographie vor und beim Herzkatheter eine Rolle?

o  Wann braucht man IVUS und OCT?

o  Welche medikamentöse Therapie muss im Katheterlabor eingeleitet werden? – Was danach?

11.40 – 11.50    Diskussion

11.50 – 12.10    Matthias Antz (Braunschweig): Der koronare Hochrisikopatient mit Vorhofflimmern – die Herausforderung bei zusätzlichen Komorbiditäten

o  Wie aggressiv muss die Gerinnungshemmung bei Diabetes mellitus und Niereninsuffizienz sein?

o  Wann sollten elektrophysiologische invasive Therapiemaßnahmen erfolgen?

o  Können diese die antithrombotische Therapie ersetzen bzw. zur Dosisminimierung beitragen?

o  Warum erfolgt nicht bei jedem Risikopatienten mit Vorhofflimmern eine Katheter-Ablation?

12.10 – 12.20    Diskussion

12.20 – 12.40     N.N.: Strukturelle Herzklappenerkrankungen

o  Welche Therapieoptionen bei Vitien bestehen heutzutage?

o  Wie erfolgt die Patientenselektion zur Entscheidung zwischen operativen und interventionellen Maßnahmen bei Herzklappenerkrankungen?

o  Was spricht für  eine interventionelle Therapie der Aortenklappenstenose und Mitralklappenintervention?

o  Kann nur der ältere komorbide Patient interventionell behandelt werden oder wird bald jeder Patient mit Herzklappenfehlern primär interventionell behandelt?

12.40 – 12.50    Diskussion

12.50 – 13.30  Mittagspause

Industrie-Symposium 6 organisiert von Pfizer: Kardiale Amyloidosen – Diagnostik und neue Therapieansätze im Fokus

Vorsitz:     Ulrich Laufs (Leipzig) / Michel Noutsias (Halle)

11.20 – 11.40     Michael Metze (Leipzig): Systematische Übersicht über die verschiedenen Formen der Amyloidosen

o  AL- und ATTR- Kardiomyopathie – Wichtige Fakten zur Epidemiologie, Morbidität und Mortalität

o  Wie stellt sich das klinische Bild der kardialen Amyloidose dar?

o  Sollte man nach Amyloidosen screenen?

o  Inwieweit hilft eine TAVI bei Patienten mit Amyloidose

11.40 – 11.50    Diskussion

11.50 – 12.10    Carsten Tschöpe (Berlin): Das Stufenschema der Diagnostik bei Verdacht auf kardiale Amyloidose

o  Was kommt zuerst nach der klinischen Untersuchung – Labor – Echokardiographie – MRT – Szintigraphie – Biopsie?

o  Was sind die jeweiligen typischen Befunde der Untersuchungsmodalitäten?

o  Herzinsuffizienz durch die sogenannte „senile“ kardiale Amyloidose – Symptomatologie im Vergleich zu anderen Herzerkrankungen des alten Patienten – Ist HFrEF oder HFpEF häufiger bei kardialer Amyloidose?

o  Ist die Bezeichnung HFpEF bei Amyloidose überhaupt sinnvoll?

12.10 – 12.20    Diskussion

12.20 – 12.40    Michel Noutsias (Halle): Wie erfolgt die Behandlung der ATTR-Kardiomyopathie bei HFpEF

o  Was ist die derzeitige Standardtherapie bei HFpEF?

o  Warum sind viele Studien zur HFpEF-Thematik negativ?

o  Welche grundsätzlichen pathophysiologischen Prinzipien entsprechen einer differenzierten Therapie der kardialen Amyloidose?

o  Welche modernen Therapieansätze haben sich etabliert – auch im Hinblick auf sekundäre Studienendpunkte?

o  Welche Subgruppen profitieren am meisten bei seniler Amyloidose?

o  Welche Fragestellungen stehen in zukünftigen Studien im Fokus?

12.40 – 12.50      Diskussion

12.50 – 13.30  Mittagspause in der Industrie-Ausstellung

SONNABEND, 24. Oktober 2020 cont.

Mitteldeutscher Echokardiographie-Kongress: Wissenschaftliche Sessions

Sitzung 5:  Die Quantifizierung der Mitralklappeninsuffizienz in der Echokardiographie – ein nicht zu lösendes oder doch lösbares  Problem

Vorsitz: Daniel Lavall (Leipzig) / Matthias Weissbrodt (Leipzig)

13.30 – 13.50    Wolfgang Fehske (Köln): Der aktuelle Standard der Schweregradeinteilung einer Mitralklappeninsuffizienz nach internationalen Empfehlungen

o  Unter welchen Bedingungen soll man quantifizieren?

o  Was bedeutet integrativer Ansatz – Teamwork ist bei guten Playern Einzelentscheidungen vorzuziehen – oder – „viele Köche verderben den Brei“ – oder – man verteilt die Schuld einer Fehldiagnose auf mehrere Schultern?

13.50 – 14.10    Tobias Ruf (Mainz): Stärken und Schwächen der semiquantitativen Parameter zur Beurteilung der Mitralklappeninsuffizienz

o  Wann darf man mit welchen Parametern unter welchen Bedingungen argumentieren, wann nicht?

o  Wann darf man bestimmte Parameter definitiv nicht anwenden?

o  Wann über- bzw. unterschätzt die 2D-PISA-Methode den Schweregrad der Mitraklappeninsuffizienz?

o  Kann man die Dynamik der Mitralklappeninsuffizienz überhaupt durch eine zeitliche Punktmessung valide abschätzen?

14.10 – 14.30    Sebastian Ewen (Homburg / Saar): Der quantitative Ansatz zur Beurteilung der Mitralklappeninsuffizienz bedeutet die Bestimmung der individuellen Regurgitationsfraktion

o  Regurgitationsvolumen oder EROA alleine – was soll das?

o  Sind die Bestimmung des totalen und effektiven Schlagvolumens eine Minimalanforderung bei der Abschätzung des Schweregrades von Regurgitationen?

o  Mit dem Leben vereinbare Hämodynamik nach echokardiographischen Analysen – eine zwangsläufige Forderung nach den Erfahrungen der Mitralklappen-Interventions-Studien?

14.30 – 14.40  Gemeinsame Diskussion am Ende der Sitzung

Sitzung 6: Die transösophageale Echokardiographie (TEE) im Wandel von der Zweidimensionalität zur Multidimensionalität

Vorsitz: Andreas Hagendorff (Leipzig) / Sebastian Ewen (Homburg/Saar)

14.40 – 15.00    Dariush Haghi (Ludwigshafen): Die isolierte zweidimensionale Technik bei der TEE

o  Wo sind die Schwachstellen bei dieser Diagnostik (Vena contracta; EROA, Defektlokalisation bei Mitralklappeninsuffizienzen, Klappenöffnungsflächen bei Aortenklappenstenosen etc.)?

o  Die gastralen Anlotungen: Warum ist dieser Aufwand auch noch in der 3D-Era notwendig?

15.00 – 15.20    Jan Knierim (Berlin): Die Analyse der Trikuspidalklappe in der TEE

o  Welche Anlotungen braucht man für die Trikuspidalklappe im Hinblick auf potentielle Interventionen?

o  Kann man die Trikuspidalklappe überhaupt mittels 2D-Technik ausreichend beurteilen?

o  Was ist bei rechtsventrikulären Funktionsanalyse im TEE im Hinblick auf die Bildakquisition zu beachten?

o  Was ist bei Farb-Doppler-Analysen bei der Bildeinstellung im TEE zu beachten?

15.20 – 15.40    Ertunc Altiok  (Aachen): Der Vorteil von en-face 3D-Ansichten und 3D-Datensätzen bei der Analyse von Vitien, des interatrialen Septums (IAS) und des linken Vorhofohres (LAA)

o  Welche Rolle spielt die 3D-TEE bei der Punktion des IAS, bei der Analyse der Lungenvenen und bei der Intervention am Vorhofseptumdefekten und LAA?

15.40 – 15.50    Gemeinsame Diskussion am Ende der Sitzung

15.50 – 16.00    Andreas Hagendorff (Leipzig) / Andreas Helfen (Lünen) / Matthias Weissbrodt (Leipzig)

Verabschiedung und Ende des Kongresses / Ankündigung des Kongress-Termins 2021

 

Vorsitzende und Referent*innen

 

  • PD Dr. Ertunc Altiok, Medizinische Klinik I – Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, Uniklinik RWTH Aachen
  • Prof. Dr. Matthias Antz, Medizinische Klinik II, Klinikum Braunschweig
  • Univ.-Prof. Dr. Thomas Binder, Klinische Abteilung für Kardiologie, Universitätsklinik für Innere Medizin II, Medizinische Universität Wien
  • Dr. Roland Brandt, Klinik für Kardiologie, Herzzentrum Kerckhoff Klinik Bad Nauheim, Campus Kerckhoff der JLU Gießen
  • Prof. Dr. Rüdiger Braun-Dullaeus, Klinik für Kardiologie und Angiologie (einschl. Internistische Intensivmedizin), Universitätsklinikum Magdeburg
  • PD Dr. Ole-A. Breithardt, Klinik für Kardiologie & Rhythmologie, Agaplesion Diakonie Kliniken Kassel
  • Univ.-Prof. Dr. Torsten Doenst, Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie, Universitätsklinikum Jena
  • PD Dr. Sebastian Ewen, Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg
  • Dr. Aydan Ewers, Med. Klinik II – Kardiologie und Angiologie, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH, Bochum
  • PD Dr. Wolfgang Fehske, Klinik für Innere Medizin III Kardiologie, St. Vinzenz-Hospital GmbH, Köln
  • Prof. Dr. Andreas Götte, Medizinischen Klinik II, St. Vincenz-Krankenhaus GmbH, Paderborn
  • Prof. Dr. Andreas Hagendorff, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • Prof. Dr. Dariush Haghi, Kardiologische Praxisklinik, Ludwigshafen
  • PD Dr. Nima Hatam, Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum RWTH Aachen
  • Dr. Andreas Helfen, Stellv. Sprecher der Arbeitsgruppe Kardiovaskulärer Ultraschall (AG5) – Cluster B der DGK, Innere Medizin – Kardiologie, Klinikum Lünen, St.-Marien-Hospital
  • Dr. Daniel Jurisch, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • PD Dr. Mario Kasner, Medizinische Klinik für Kardiologie, Charité –  Universitätsmedizin Berlin
  • Prof. Dr. Fabian Knebel, Sprecher der Arbeitsgruppe Kardiovaskularer Ultraschall (AG5) – Cluster B der DGK, Charité – Universitätsklinikum Berlin-Mitte, Kardiologie
  • Dr. Jan Knierim, Klinik für Herz-, Thorax und Gefäßchirurgie, Deutsches Herzzentrum Berlin
  • Prof. Dr. Helmut Kücherer, Medizinische Klinik II der Kliniken im Naturpark Altmühltal, Klinik Eichstätt
  • Prof. Dr. Ulrich Laufs, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • Dr. Daniel Lavall, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • Dr. Michael Metze, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • Dr. Katja Sibylle Mühlberg, Medizinische Klinik & Poliklinik für Angiologie, Universitätsklinik Leipzig
  • PD Dr. Michel Noutsias, KIM-III – Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Halle (Saale)
  • Prof. Dr. Marc-Alexander Ohlow, Klinik für Kardiologie, Zentralklinik Bad Berka
  • Dr. Tobias Ruf, Zentrum für Kardiologie, Universitätsklinikum Mainz
  • Prof. Dr. Alexander Schmeisser, Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie, Universitätsklinikum Magdeburg
  • Prof. Dr. Daniel Sedding, Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Halle (Saale)
  • Dr. Stephan Stöbe, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • PD Dr. Henrik ten Freyhaus, Herzzentrum der Universität zu Köln, Klinik III für Innere Medizin
  • Prof. Dr. Holger Thiele, Herzzentrum Leipzig, Universitätsklinik für Kardiologie, Abteilung für Kardiologie
  • Univ.-Prof. Dr. Carsten Tschöpe, Abteilung für Kardiologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Dr. Matthias Weissbrodt, Praxisklinik am Johannisplatz Leipzig, Innere Medizin | Kardiologie

 

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Referent*innen

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